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Arbeits Kreis NORDEN


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Landschaftswandel in Westnorwegen

von Andreas Lundberg, Anette Bär, Sebastian Eiter, Kerstin Potthoff, Nina Skjerping & Jörg Löffler


Zusammenfassung

Die anthropogenen Veränderungen der westnorwegischen Landschaften zwischen Egersund bei Stavanger und Vik am Sognefjord werden am Beispiel von vermeintlich naturnahen Ökosystemen aufgezeigt. Agrar-, Wald-, Baumgrenz- und Hochgebirgslandschaften werden in ihren raumzeitlichen Mustern behandelt und vor dem Hintergrund ihrer Nutzungsgeschichte als Kulturlandschaften erklärt. Die Auseinandersetzung mit der Problematik einer nachhaltigen Landschaftsentwicklung führt zu Forderungen nach komplexen landschaftsökologischen Forschungsansätzen, die eine Abschätzung zukünftiger Entwicklungsszenarien ermöglichen. Der Beitrag möchte zudem ein Verständnis von dynamischer Landschaft vermitteln.

Abstract

Anthropogeneous changes of the western Norwegian landscapes between Egersund near Stavanger and Vik at the Sognefjord are demonstrated considering examples of putative natural ecosystems. Spatio-temporal patterns of agriculture, forest, tree line, and high mountain landscapes are analysed within the frame of their history and interpreted as cultural landscapes. The results of the discussion of a sustainable development of the region advocate complex approaches in landscape ecological research. These should enable to draw scenarios of future development perspectives. Furthermore, this paper aims to put across the understanding of dynamic landscapes.